Hilfe für Mathies

...und andere

  • Schrift vergrößern
  • Standard Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Typisierung

Typisierung- Wie geht das eigentlich?

E-Mail Drucken PDF

Blutabnahme TypisierungsaktionUm sich typisieren zu lassen, gibt es zwei Möglichkeiten, die wir hier vorstellen wollen.

Bei einem öffentlichen Aufruf, so wie wir ihn für den 08.November 2008 planen, werden Sie vor Ort zunächst gebeten, eine Einverstädniserklärung auszufüllen. Danach werden Ihnen 5 ml Blut abgenommen, genauso wie Sie es sicher von einer Blutuntersuchung beim Arzt kennen. Das ist schon alles! Es bedeutet wenig Zeit für Sie, aber für einen anderen Menschen bedeutet es vielleicht die Chance auf ein zweites Leben.

Eine weitere Möglichkeit ist der direkte Weg über DKMS. Dort können Sie sich online registrieren und erhalten per Post ein Registrierungsset. Weitere Informationen hierzu finden sie auf der Homepage der DKMS unter

www.dkms.de .

Die Registrierung beinhaltet erst einmal noch keine bindende Verpflichtung, tatsächlich Stammzellen zu spenden. Möglicherweise kommt es ja erst in vielen Jahren zu einer Anfrage, und in der Zwischenzeit können sich Lebensumstände geändert haben oder es sind Krankheiten aufgetreten.

Die Bestimmung der Gewebemerkmale erfolgt durch ein immungenetisches Labor. Dort wird eine Zahlenkombination aus in der Regel 6 Zahlen ermittelt, die ihre genenitschen Gewebemerkmale darstellen. Diese können dann mit dem möglichen späteren Empfänger verglichen werden.

Typisieren können sich alle Menschen zwischen 18 und 55 Jahren. Sie müssen in guter körperlicher Verfassung sein, mindestens 50 kg schwer und gesund.

Ausschlusskriterien wären ein Bodymaßindex von über 40, sowie bestimmte Erkrankungen wie beispielsweise chronisches Asthma, Herzkrankheiten, Depressionen, Morbus Basedow, Krebserkrankungen, Hepatitis b oder C, HIV und noch einige weitere.

 

 

Was passiert nach der Typisierung?

E-Mail Drucken PDF

Nach der Registrierung wird Ihre Probe anhand einer Gewebsmerkmalstypisierung in einem Speziallabor untersucht. Diese Merkmale werden in der DKMS gespeichert und zusammen mit Ihren anonymisierten Daten (d.h. Spendernummer und Befund Gewebetypisierung) nationalen und internationalen Registern übermittelt und sind weltweit verfügbar. LaboruntersuchungTypisierung im Labor

Sollte es tatsächlich einmal zu einer Übereinstimmung zwischen den Merkmalen eines Spenders und denen eines Patienten geben, werden diesen Spendern detaillierte Typisierungen vorgenommen. Hierzu wird ein Teil der Probe aufgehoben, manchmal ist es aber auch notwendig, ein zweites Mal eine Blutprobe abzugeben. Dazu werden Sie dann aber von der DKMS aufgefordert.

 


Statistik

Besucher [+/-]
heute:
gestern:
vorgestern:
160
190
182

+8
Monat:
letzter Monat:
vorletzter Monat:
1070
5407
4872

+535

Alle
seit 3.10.2008 128 896